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Thema Ungewissheit – Interview mit Saskia Erben

Interviewer: Walter Herter

Wie geht ein junger Mensch mit noch viel Leben vor sich (Saskia ist knapp halb so alt wie ich) mit Ungewissheit, beruflich wie privat um?

 

3 Kommentare
  1. Walter Herter
    Walter Herter says:

    Hallo Stefan,
    es freut mich, dass Du den Blick der Ungewissheit weitest auf die gesamte Situation hier auf diesem Globus.
    Wir reden ja schon lange über VUCA etc… Wirklich etwas geändert im Sinne der globalen Fragestellungen (Decarbonisierung als Schlagwort) haben nur sehr wenige.
    Das Virus – und unsere absolute Unwissenheit über vieles dazu – hat uns die Zerbrechlichkeit vieler Prozesse, Annahmen, Gewohnheiten vor Augen geführt. Vieles, was vorher schon da war, ist jetzt augenscheinlich geworden.
    Und Deine Frage: ändern wir wirklich etwas, und zwar sofort – habe ich als Paradox bei dem Beitrag von Stefan Latt probeweise formuliert: „Wir wissen es doch – wollen unser Wissen jedoch nicht wirklich ernstnehmen.“
    Ich freu mich schon auf unser Interview und darauf, wie Du Dein Wissen in ernsthaftes, konsequentes unternehmerisches Handeln umgesetzt hast.

    Antworten
  2. Stefan Maier
    Stefan Maier says:

    Liebe Saskia Erben,
    lieber Walter,
    vielen Dank für das Interview! Was für ein Traum, wenn man intellektuelles, unternehmerisches und systematisches Denken mit Kunst vereinen und dann auch noch etwas für Kinder herstellen kann. Respekt.
    Ich finde es spannend zu sehen und zu erleben, wie tief und gleichzeitig zurecht uns Corona erschüttert, wir jedoch den Zustand unserer ökologischen Lebensbedingungen verdrängen. Die sozio- ökologischen Folgen unseres täglichen Handelns führt uns in Situationen, gegen die, die derzeitige Katastrophe ein Schnupfen (bitte nicht falsch verstehen, Corona ist Horror) darstellt. Das ist keine Kritik an dem gehörten. Ich wünschte mir nur, wir nutzen Corona, um uns auszumalen, um zu erkennen was nach übereinstimmender Meinung der Wissenschaft auf uns zukommt. Das wir die Klimaüberhitzung, das Artensterben und die Verteilungsungerechtigkeit in alle unsere Überlegungen einfließen lassen. Noch haben wir auf der großen Weltuhr ein paar Sekunden, um in und für Generationen zu denken und zu handeln. Wir haben sehr viel Zeit verstreichen lassen, lasst uns nun konsequenter handeln!
    Liebe Grüße
    Stefan

    Antworten

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