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Von der Not der Veränderung zum Wunsch nach Veränderung: wir können reden!

Das GWS-Netzwerk (GWS e.V.) lädt ein zum Gespräch ..! Das Forum 2021 beginnt jetzt!

Das Sinnbild deer Schmetterlinge steht für persönliche Transformation und die Leichtigkeit des Seins. Was uns gerade zum jetzigen Zeitpunkt schwerzufallen scheint, kann sich mit Hilfe gemeinsamen Lebens auch schnell wieder zum Positiven richten, so berichten viele in 2020.

Laßt uns dieses Gemeinsame miteinander denken und ergründen, sprechen und fragen, denn wir haben vieles gemeinsam: sei es der Durst nach Wasser oder der Hunger nach Wissen, die Muße im Forschen oder der innere Zweifel nach dem, was uns beklemmt und zugleich bewegt.

Gerne ergründen wir dies im direkten Gespräch, dafür haben wir gemeinsam Fragen entwickelt:

Angelikas Fragen:

  1. Wir – wissen – es doch – auch nicht! Vielleicht suggerieren wir mit unserem Forumsthema, dass wir es vor der Krise wussten und nun vor ganz neuen Dingen stehen. Was sagst du als Mensch zu „Wir wissen es doch auch nicht“? Und wie reagiert deine (berufliche) Kompetenz darauf?
  2. Menschen, die Unternehmen führen, sind gut darin trainiert, mögliche künftige Szenarien, Entwicklungen zu erkennen. Das gilt auch für Beraterinnen, Berater. Müssen wir uns lösen von dieser Vorstellung und welche Konsequenzen resultieren daraus?
  3. Angenommen, wir würden mehr aus dem Moment heraus denken und handeln, einfach gegenwärtig sein. Wie denkst du darüber, als Führungskraft, als Beraterin, als Coach?
  4. Was wissen wir, wenn wir es auch nicht wissen oder nichts wissen und welche Kompetenz entsteht daraus?

4plus: Sollen wir Begriffe wie Zukunft, Planung, vorausschauend handeln streichen aus unserem Wortschatz?

Imkes Fragen:

  1. Was wissen Sie ?…….Was wissen Sie nicht?
    bezogen auf Ihre Entscheidungen/Handlungen
    als Führungskraft/Unternehmer:in bzw. Berater:in
  2. Die Fee-Frage – Sie haben drei Wünsche für Gegenwart und Zukunft frei – welche sind es?
  3. Was vermuten Sie (bzw. haben es in den letzten Monaten schon erlebt…..)
    müssen wir in unseren Rollen/Funktionen schnell lernen?
  4. Plus: Sollten wir Wissen und Nicht-Wissen einfach als zwei Seiten einer Medaille verstehen lernen, um uns mutiger unserer Verletzlichkeit zu stellen – statt sie zu verdrängen?

Walters Fragen:

Angenommen, der Satz „wir wissen es ja auch nicht“ ist zutreffend für manches…

1) Welche Schlüsselsituationen in Organisationen sind aus Deiner Sicht dafür zutreffend?

2) Welche Personen siehst Du – vor allem aus dem Kreis der Fk/Unternehmen – als wertvolle Impulsgeber für diese Fragestellung?  Welche Impulse hast Du selbst dafür, was sind Deine Orientierungspunkte im „Nicht-Wissen“?

3) Was ist für Dich dazu eine für Dich attraktive (Dich anziehende) Fragestellung, der Du Dich im Forumsprozess widmen möchtest?

4) Was macht dieser Satz mit Dir insgesamt? Welche Wege geht Deine Aufmerksamkeit beim Lesen dieses Satzes, wohin driftet, mäandert bzw fokussiert sie sich?

5) die systemische Abschlussfrage für alles:

Was ist Dir wichtig zu sagen, was wir vergessen haben zu fragen?

Susanne’s Fragen:

1. Liegt ein Sinn in der Pandemie, wie Papst Franziskus diese Tage sagt (SZ: 05.10.2020, 4)?

Die Frage ob ‚falsche Sicherheiten‘ oder fiktive Erfolgswelt stellt sich uns allen: was sagen Sie, was sagst Du dazu?

2. Wenn wir als GWS e.V. uns die Frage stellen „wir-wissen-es-doch-auch-nicht“, öffnen wir damit Denkräume, um besser zu verstehen, was uns in dieser Zeit der Unklarheiten umtreibt, oder wissen wir es wirklich nicht?

3. Was macht uns stark, wenn wir Schwächen zeigen?

Heisst das, wir sollten uns einfach ruhig verhalten und die ‚Wissenschaft‘, Politik oder den lieben langen Tag „es“ schon richten lassen, oder wohin geht diese Reise für Dich/ Sie/Euch?