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Jenseits von führen und folgen: Workshop mit Anja Stiel, Tango Köln

Thema: Jenseits von führen und folgen – Workshop mit Anja Stiel, 19.03.2021

Ihre Ankündigung war so klar wie der Raum, den wir im Zusammenspiel an Menschen miteinander wagten: ein(e) jede(r) im Zoom und dennoch irgendwie auch wirklich in Kooperation, kein perfektes Missverständnis, dafür aber jeder Person ihre Rolle zwischen Führen und Folgen erkundend.

WAS HAST DU GEMACHT RUNDE 1 ? Unsicher sein * Angst vor Bewertung spüren * Vertrauen aufbauen *  Aufrichten * Herz spüren * In Erinnerungen schwelgen * Lieben *Loslassen * Dem Fluss hingeben *Sich das Chaos ordnen lassen * Widerstand spüren * Trauer überwinden * verführen lassen *hingeben statt kontrollieren * Freiheit genießen und Instabilität spüren * Inspirieren und mitnehmen lassen und frei sein * Genossen * Improvisiert * Gelangweilt * Zugeschaut * Haltung gewahrt * Königin sein * Herzensangelegenheit gespürt * Für Sicherheit gesorgt.

2. RUNDE * Mehr tun statt Kontrolle ausüben *  Mich mehr spüren *  Von der Situation zur Musik *  Mit etwas in Präsenz sein * Raum erweitern * Königreich grösser spüren * Etwas verpassen * Abgucken und inspirieren lassen * Und dann selber machen * Langsamer und genussvoller werden * Die anderen suchen * Konzentration auf die Musik * Gerade halten * Verbindung spüren
* Rhythmus folgen * Wohlfühlen statt Angst haben * Auf altes zurückgreifen * Lust zu folgen etwas Neues hineinbringen * Mutiger werden * vermissen *  die Grenzen des Raums spüren * darauf besinnen was ich kann.

Der Workshop mit Anja war sehr inspirierend. Angelika’s Notizen und Gedanken dazu:
die Kunst des Führens und Folgens. Im Tango und hoffentlich auch mehr in unserer Arbeitswelt geht es um Dialog – führen und folgen ist ein feines Band mit unterschiedlichen Spannungen. Und jeder von uns ist angesprochen. Was bringe ich mit (Ressourcen) und was zeige ich bewusst (Entscheidung), damit Co-Kooperation und Co-Kreation gelingt.

Beim tanzenden Dialog geht es auch darum, die Signale des Gegenübers zu erkennen und fein darauf zu reagieren. Mehr im Körper sein, weniger im Kopf. Welchen Raum kann, möchte sich mein Körper nehmen, wenn er mich führen darf. Dank Anja’s emphatischer Lebendigkeit im gemeinsamen Raum –  ihr Protokoll folgt alsbald – sagen schon jetzt als vorläufigen ‚Platzhalter‘ VIELEN DANK  an Anja bei http://www.teamtango.de/

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