Der Schmetterling läßt sich nieder … 26.04.2021

Der Schmetterling lässt sich nieder – wohin wird er noch fliegen?
(Abschluß-Runde des Forums 2021)

Wir lassen uns nieder, für eine Weile, die Schmetterlinge fliegen weiter: das Forums-Team 2021 mit Angelika (CH), Susanne & Walter (D) dankt allen für die rege Teilnahme gestern!

Mit 15 Teilnehmenden fiel uns der Austausch leicht, dachten wir gemeinsam an die Eröffnung der Forums-website www.wir-wissen-es-doch-auch-nicht.de: im Oktober 2020 startete offiziell das Forum 2021. Texte, Interviews – und ab Dezember dann auch Online-Seminare waren die Flügelschläge der Schmetterlinge – eine Forums-Reise ganz anderer Art als bisher, mit Vertrauen ins Abenteuer.

Danke, daß Du und Ihr, Sie und wir beim Abschluß des Forums 2021 mit uns innegehalten habt um an unserer Reise teilzuhaben.

Wir drei (anfangs vier) nahmen dich mit auf unsere Reise – Feines bewegt viel.
(Wir fliegen zu dritt) und Du warst willkommen, deinen Flügelschlag der letzten Monate mit uns zu teilen, so spürten wir die Flügel:

Was hat dich bewegt, irritiert, inspiriert. Und wohin fliegt der Schmetterling weiter?

Der Austausch in Breakout Sessions ermöglichte hier und da, was in diese Zeit passt.
Dieses „was“ reichte von Corona (was sonst?) über eine Vielfalt an Erfahrungs- und Wissens-bausteinen bis hin zu Fragen an Spannungsbogen, die uns immer wieder innehielten und nach Neuem Ausschau halten ließen (s. mehr als 30 Inputs über gut sieben Monate seit Oktober 2020, nachzulesen in Beiträgen auf dieser Website: https://wir-wissen-es-doch-auch-nicht.de)

Wir haben uns gefreut, daß Du Zeit und Freude daran hattest, mit uns gemeinsam das Forum2021 abzuschließen.

Danke auch an unseren Mitstreiter Sebastian, der uns über sein ‚office@gws-netzwerk.de‘
mit Zoom Links versorgte – danke für Deine Treue und Zeit, und hoffentlich auch den Spaß, den wir ab & an trotz und auch wegen des virtuellen Miteinander’s genossen haben.

Wir danken auch dem neuen GWS Vorstand mit Petra Dreimann & Team!

Angelika, Susanne, Walter

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Jenseits von führen und folgen: Workshop mit Anja Stiel, Tango Köln

Thema: Jenseits von führen und folgen – Workshop mit Anja Stiel, 19.03.2021

Ihre Ankündigung war so klar wie der Raum, den wir im Zusammenspiel an Menschen miteinander wagten: ein(e) jede(r) im Zoom und dennoch irgendwie auch wirklich in Kooperation, kein perfektes Missverständnis, dafür aber jeder Person ihre Rolle zwischen Führen und Folgen erkundend.

WAS HAST DU GEMACHT RUNDE 1 ? Unsicher sein * Angst vor Bewertung spüren * Vertrauen aufbauen *  Aufrichten * Herz spüren * In Erinnerungen schwelgen * Lieben *Loslassen * Dem Fluss hingeben *Sich das Chaos ordnen lassen * Widerstand spüren * Trauer überwinden * verführen lassen *hingeben statt kontrollieren * Freiheit genießen und Instabilität spüren * Inspirieren und mitnehmen lassen und frei sein * Genossen * Improvisiert * Gelangweilt * Zugeschaut * Haltung gewahrt * Königin sein * Herzensangelegenheit gespürt * Für Sicherheit gesorgt.

2. RUNDE * Mehr tun statt Kontrolle ausüben *  Mich mehr spüren *  Von der Situation zur Musik *  Mit etwas in Präsenz sein * Raum erweitern * Königreich grösser spüren * Etwas verpassen * Abgucken und inspirieren lassen * Und dann selber machen * Langsamer und genussvoller werden * Die anderen suchen * Konzentration auf die Musik * Gerade halten * Verbindung spüren
* Rhythmus folgen * Wohlfühlen statt Angst haben * Auf altes zurückgreifen * Lust zu folgen etwas Neues hineinbringen * Mutiger werden * vermissen *  die Grenzen des Raums spüren * darauf besinnen was ich kann.

Der Workshop mit Anja war sehr inspirierend. Angelika’s Notizen und Gedanken dazu:
die Kunst des Führens und Folgens. Im Tango und hoffentlich auch mehr in unserer Arbeitswelt geht es um Dialog – führen und folgen ist ein feines Band mit unterschiedlichen Spannungen. Und jeder von uns ist angesprochen. Was bringe ich mit (Ressourcen) und was zeige ich bewusst (Entscheidung), damit Co-Kooperation und Co-Kreation gelingt.

Beim tanzenden Dialog geht es auch darum, die Signale des Gegenübers zu erkennen und fein darauf zu reagieren. Mehr im Körper sein, weniger im Kopf. Welchen Raum kann, möchte sich mein Körper nehmen, wenn er mich führen darf. Dank Anja’s emphatischer Lebendigkeit im gemeinsamen Raum –  ihr Protokoll folgt alsbald – sagen schon jetzt als vorläufigen ‚Platzhalter‘ VIELEN DANK  an Anja bei http://www.teamtango.de/

Gitta Peyn
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Gitta Peyn: Systemische Grids mit mathematischer Präzision für Orientierung in Komplexität

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Ob komplexes Driften oder einfache (A)Symmetrisierung, das GWS-Netzwerk lud mit Gitta Peyn eine intensiv aktive Akteurin rund um das Thema Komplexität in und um uns herum ein, danke für Deinen Mut, Gitta!

Mut, indem Du uns Teilnehmende – immerhin zehn an einem sich einregnenden Freitag nachmittag auf Zoom, wie kann es anders sein in dieser Zeit? – einludest, unsere Erwartungen zwischen Neugier, Fragen, Offenheit und noch mehr Fragen zu offenbaren. Du warst in keiner Weise knapp in den Antworten, ob sie nun ‚komplexes Driften‘ in der Umwelt erwartete, oder komplexe (A)Symetrisierung ohne Fokus annahm. Wer weiß es, wer weiß es nicht? Wir möchten es wagen, indem wir uns auf Gitta’s Seite mit https://www.gitta-peyn.de/weltform-und-formwelt-linkliste/  begeben. Oder wir können auch eines der Bücher von Gitta und ihrem Mann Ralf Peyn erkunden, die eine Einführung in die Welt symmetrischer Konflikte in Kommunikation geben. Unter Bezugnahme auf George Spencer Brown’s ‚Laws of Form‘ sagt das Autorenpaar Peyn selbst:

„wiederholtes Lesen vertieft eigene Dimensionierung- und Differenzierungsfähigkeit sowie ein grundlegendes Begriffsverständnis. Verständnis folgt …! 🙂
Ich selbst beginne erstmal mit Gitta’s Gang ‚durch den Kaninchenbau und wie wir hierher gelangten‘ …!

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Gewissheit in ungewissen Zeiten: Susanne Kaegi, CH

Susanne Kaegi’s Beitrag ist stimmig, und stimmt uns ein in diese Zeit in 2021: „Alles hat seinen Lauf und seine Phasen und seine Zeit. Das illustriert die Veränderungskurve von Elisabeth Kübler-Ross sehr gut. Wenn wir dieses Modellansehen und uns mit den einzelnen Aspekten befassen und uns vor allem darauf einlassen, so wird Veränderung sichtbar und […]

Resilienz und ‚was wir neu wissen“!

 

Wolfgang Roth’s Austausch mit unserer sehr aktiven GWS e.V. Gruppe von bis zu 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern liess gestandene Berater, Autorinnen, Mitmachende und Denkerinnen, kreative Köpfe zusammenkommen, die im nun 3.online-Workshop des GWS Forum’s 2021 Wissen entstehen liessen, neue Erkenntnis, Zuversicht oder gerne auch – ähnlich Post-it-Zettel mit Hinweisen auf aktuelle Themen – diese Rubrik füllten mit dem Titel „Was wir neu wissen!“

So ermutigte Wolfgang uns zur Verstehbarkeit im Umgang mit ‚be comfortable with NOT knowing‘, oder auch in der Handhabbarkeit des „Was ist es, wenn es kein Wissen ist?“
Das von ihm entwickelte 4er-Rad von ‚Körper _ Psyche _ Umfeld _ Sinn‘ gibt uns die Zuversicht, Resilienz zu erkunden und in uns wachsen zu lassen wie unsere Gesundheit zu stärken. Was fühlen wir, wenn unser Selbstmitgefühl unser Selbstwertgefühl begreifen lässt, oder auch wenn wir als Gefühlswesen das Faktische nicht außer Acht lassen wollen, und dennoch die vier Schwestern der Resilienz als gemeinsames ‚Immunsystem‘ akzeptieren und loslassen, zugleich? Wie schaffen wir es, uns zuversichtlich auf die nächste Krise vorzubereiten?

Ob Salutogenese als Kohärenzgefühl wirkt, oder eine ’neue Psychologie‘ mehr Menschlichkeit erstehen läßt, Wolfgang Roth kommt immer wieder zurück auf die vier Räder, die uns helfen, auch Resilienz-‚Irrtümer‘ zu erkennen und unser eigenes authentisches Sein sein zu lassen, denn:

mit ‚Information‘ als niedrigschwelliger Einstieg schaffen wir, Themen der Überforderung eine(n) jede(n) Einzelne(n) – ob Kind, jugendlich, erwachsen oder alt – konkret auch in Schmerz und Trauer in uns selbst herauszulocken. Danke, Wolfgang Roth, für den wirkungsvollen Austausch, und danke an alle Teilnehmenden für das interaktive Mitdenken und Mittun: alle Inputs wurden während des Vortrags ausgetauscht und allen zur Verfügung gestellt !
Bald wieder mehr auf unserer „Welle“ https://wir-wissen-es-doch-auch-nicht.de

 

Das StaRUG ist in Kraft. Paradigmenwechsel bei der Unternehmenssanierung? – Podcast-Beitrag von Sascha Weigel

Wegweiser
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Benedikt König, Wärtsilä: „Wie richten wir unseren Kompass aus? Internationales Team steuert ein Unternehmen durch die Krise“

Mitschrift Susanne Bauer, zur Abschlußrunde 29.01.2021, 16 - 17:30:
Benedikt König's Präsentation geht direkt an alle Teilnehmer/-innen.
Abschlußkommentare unserer Teilnehmerinnen & Teilnehmer:
- in der Ruhe liegt die Kraft: das kam am Beispiel von Wärtsila stark rüber!
- ruhig & souverän geführt: ein schönes Beispiel eines harten Geschäfts (hart im Sinne von Motoren).
- Risikomanagement Chart sehr eindrucksvoll - danke an Benedikt & Wärtsilä dafür!
- Dictum Benedikt: nicht über kleine Kosten diskutieren, sondern einfach machen!
- Ihr (Wärtsilä) seid doch schon viel weiter als Ihr denkt! Chapeau!
- Verwerfungen ja, aber hingucken, ohne zu ignorieren: das kam ebenfalls sehr gut an.
- Ihr = Wärtsilä - habt es 'gewuppt', da Ihr gut aufgestellt zu sein scheint (Beni: 'ja, Kreuzfahrtschiffe' sind unsere besten Kunden')!
- Stärke im Denken in Analogie zur Schifffahrt in ungetümen Gewässern: es ist wie das 'Kraftwerk im Dschungel', da geht auch nicht jeder hin! So habt Ihr es auch im Umgang mit Corona gesteuert.
- bzgl Nichtwissen zeigt ihr, mit welch höhere Kreativität ihr durch die Krise geht.
- Eure Handlungsfähigkeit zeigt sich an der hohen Flexibilität auch in kleinen Bereichen, das wirkt!
- Prozessüberlegungen: Wirksamkeit - Coolness & Stabilität wirken inspirierend.
- Vertrauen ist Teil des Geschäfts (bestätigt Beni).
- FAZIT: danke für diesen überaus inspirierenden Vortrag!
Interviewpartner Stefan Maier mit Walter
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Im Gespräch mit Stefan Maier

Das gws-forum im Gespräch mit Stefan Maier.

Der Inhaber und Geschäftsführer von Prior1 erzählt über Werte, Wahrnehmungen, Hypothesen und Entscheidungen.

Auf der Werteebene hat er sich dafür entschieden, sein Unternehmen mit ca. 70 MA an den Kriterien der Gemeinwohlökonomie (ecogoog.org) auszurichten. Und über die Beweggründe ebenso wie über Ambivalenzen dabei.

Sprechblase
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Im Gespräch mit Torsten Heimann

Walter – im Gespräch mit Torsten Heimann, Vertriebsleiter bei Ipsen.

Seine Gedanken, Erfahrungen und seine Anregungen als Führungskraft: Führen in ungewissen, unsicheren Zeiten.

Vorab ein paar Stichworte von Ihm:  Vertrauen, Verletzlichkeit, Mut & Verrücktheit…

Kierkegaard’s „Entweder oder“ & Sei beim Seienden, damit …

Sei beim Seienden, damit das Kommende werden kann.Dieses Zitat von Sören Kierkegaard hat uns für die diesjährige Aussendung zum Jahresabschluss sehr angesprochen. Für uns ist es ein Satz, der das ausdrückt, worum es uns beim Führen und Entwickeln von Organisationen geht: Das bewusste Umgehen mit Gegebenem und Unverfügbarem. Das Zitat klingt wie ein Versprechen des Philosophen: Wir selbst sind gleichzeitig Voraussetzung, Rahmenbedingung und Gestalter*innen für das Gegenwärtige und das Zukünftige. Gehen Sie mit … zuversichtlich … in das neue Jahr 2021, so mcv.at (…) – das gws-netzerk.de für 2021 nimmt mit dieser Website „https://wir-wissen-es-doch-auch-nicht.de“ die Worte des  MCV  Team mit Dank für das Neue Jahr auf, und denkt an Kierkegaard’s ‚Entweder Oder‘ aus dem Jahr 1847!