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Biomimikri ‚Revisited‘: Michaela Emch, CH, teilt ihr neues Buch: Livre ME Communiqué, 04.2021

Livre ME Communiqué DIN TIMES OF UNCERTAINTY, LET US FOLLOW NATURE’S LEAD – WS mit Michaela Emch

In these times of uncertainty, we feel overwhelmed, disoriented and at a loss of ways to move forward. Can we find answers to our current questioning in the way Nature handles uncertainty and resilience? I will be happy to present you with my reflections and solutions in English on Friday, February 12, from 16:00 to 17:15 in an interactive webinar session.

Michaela Emch, CH,  hat mit ihrem Beitrag ‚Biomimikri‘ wichtige Signale über Unsicherheiten im Umgang der Menschen mit der Natur gegeben, und dies in englischer Sprache am GWS Forum 2021, im Austausch im Anschluß vorwiegend in deutsch.

In Sue Stolberger’s Gedanken zu allen natürlichen Lebewesen als Gasthörerin fand sich eine wichtige Kraftzone für die Intelligenz des einfachen Lebens, zugeschaltet aus ihrem Lebensmittelpunkt Tanzania im Ruaha National Park (s. https://www.suestolbergerart.com/about).

Mit Michaela’s „maybe? Maybe not?“ sind wir gefragt, den Herausforderungen (challenges) unseres (nicht-) Handelns mit der Kraft der Resilienz ebenso zu begegnen wie in der Ungewissheit (uncertainty) und zugleich wieder Verbundenheit eines ‚go-with-the-flow‘, die sich im Fluß begegnen kann. Die starke Naturverbundenheit Schweizer Gewässer in urbanen Räumen zeigt den ‚Infinity Loop‘ einer unendlichen Geschichte, wie ihn Menschen deutlich machen, die danach leben, wissend, daß nicht sie es sind, die überleben werden, sondern eben die Natur!

So bleibt das Gute zuletzt im offenen Umgang mit Gegebenem, das nichts Künstliches überfrachtet, sondern das Natürliche anerkennt in seiner Kraft des Seins. Wir freuen uns auf Michaela Emch’s  bald erscheinendes Werk zu ‚BioMimikri‘ „Revisited“, wissend, daß das neue in der Welt zumindest kein Schnee von gestern ist. Danke auch an Walter Herter’s Beitrag zu ‚Demut‘ und an Angelika Ramer, CH, ohne die eine solch authentische Zusammenkunft mit über 20 Teilnehmenden nicht möglich gewesen wäre. Ihre Moderation hat das Kaminfeuer der Biomimikry-Expertin Michaela dieses Abends sanft geleitet und begleitet, danke für das gemeinsame Knistern.

By the way, das Datum sprach ganz für sich: 12.02.2021 ist zugleich ein ‚Palyndrom‘ und ein ‚Ambigram‘! You can read the date from left to right, from right to left and also upside down!

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‚Entweder Oder‘ & im Fluß: das Seiende im Kommenden

‚Entweder Oder‘ oder: „Sei beim Seienden, damit das Kommende werden kann“
Dieses Zitat von Sören Kierkegaard hat das MCV für die diesjährige Aussendung zum Jahresabschluss sehr angesprochen. Dieser Satz  drücke aus, worum es dem MCV beim Führen und Entwickeln von Organisationen geht: das bewusste Umgehen mit Gegebenem und Unverfügbarem. Das Zitat klinge wie ein Versprechen des Philosophen: Wir selbst sind gleichzeitig Voraussetzung, Rahmenbedingung und Gestalter*innen für das Gegenwärtige und das Zukünftige. (…) also gehen wir mit, berührbar und zuversichtlich bewegt in das neue Jahr 2021. (…) Wir danken dem MCV verbunden im Netzwerk, und gehen einen Schritt weiter mit ‚Entweder Oder‘, denn:

dieses erste und bekannteste Werk des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard aus dem Jahr 1843 (unter dem PseudonymVictor Eremita: „der siegreiche Einsiedler“) beschreibt mit Entweder – Oder …  ‚Ein Lebensfragment. Zwei Existenzmöglichkeiten oder Lebensanschauungen stehen einander gegenüber, so Kierkegaard: eine ästhetische und eine ethische. Beide sprechen uns an um diese bewegte Jahreswende, in diesem Sinne: Entweder Oder 🙂

 

 

mcv@mcv.at | mcv.at
Zufallswurf Würfel

Einstein, Hawking und Knapp über Zufälligkeiten, Ängste, Unsicherheiten

Aus: Stephen Hawking, Kurze Antworten auf große Fragen.
Kapitel: Können wir die Zukunft vorhersagen
Seite 118/119

„Einstein war sehr unglücklich über den scheinbaren Zufallscharakter der Natur. Seine Auffassung fasste er in einem berühmten Ausspruch zusammen: Gott würfelt nicht“

Stephen Hawking dazu auf Seite 119:

„Einsteins Auffassung würde man heute als eine Theorie mit verborgenen Variablen bezeichnen. Solche Theorien bieten eine ideale Möglichkeit, die Unschärferelation in die Physik einzugliedern.

Sie sind die Grundlage der Vorstellung,  die sich viele Wissenschaftler und fast alle Wissenschaftsphilosophen vom Universum machen.

Aber diese Theorien mit verborgenen Variablen sind falsch. Der britische Physiker John Bell entwarf einen experimentellen Test, der Theorien mit verborgenen Variablen falsifizieren konnte. Als das Experiment mit großer Sorgfalt durchgeführt wurde, widersprachen die Ergebnisse den verborgenen Variablen.

Folglich hat es den Anschein, als wäre selbst Gott an die Unschärferelation gebunden, sodass er nicht gleichzeitig die Position und die Geschwindigkeit eines Teilchens kennen kann. Alle Evidenz lässt darauf schließen,

dass Gott ein unverbesserlicher Spieler ist, der bei jeder Gelegenheit zu den Würfeln greift

Und hier kurz Walter’s Kommentar: schon vor ein paar Jahren hatte mich eine Kundin auf Natalie Knapp aufmerksam gemacht.

Und, aus der Erinnerung, es ging damals um die Bedeutung insgesamt von Ungewissheit.

In diesem kurzen Video schildert sie klar und deutlich, welche Botschaft Unsicherheit einem gibt:

Spätestens jetzt: WERDE HELLWACH UND VERLANGSAME!

In meinem Workshop auf dem letzten gws-forum 2020 war das auch ein Teil.

Und, aus meiner Zeit als Offizier im Stab:  mein damaliger Kommandeur sagte zu mir bei Stress: „Herter, wenn´s plötzlich viel wird, erwarte ich von Ihnen, dass Sie aufstehen – und sich erstmal eine Tasse Kaffee machen!“

Viel Freude beim Zuhören bei Natalie Knapp!

 

Finden Weg
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„Finden“ – Gedicht von Pablo Picasso

Finden

Ich suche nicht – ich finde.
Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen
Und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen und was gefunden wird ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer:
Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich
nur jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen wissen,
die in der Ungewissheit,
in der Führerlosigkeit geführt werden,
die sich vom Ziel ziehen lassen
und nicht selbst das Ziel bestimmen.

– Pablo Picasso

kompass

Leadersheep in agilen Führungswelten: ein erster Erfahrungsbericht

Leadersheep_Flyer

„The Art of Leadersheep“ nutzt die aktuelle Zeit der Verunsicherung, indem sie Rahmen setzt und zugleich Optimierungsanspruch erhebt: inwiefern eine ‚motivierende Vision‘ tatsächlich Motivation fördert, oder wieviel Coach oder Lehrer/-in wir sein mögen, Fragen zu agilen Methoden bleiben offen, mehr s.a. bei ‚Agile Leadership‘ und it-agile.de.

Sprechblase
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Im Gespräch mit Sascha Weigel

Dr. Sascha Weigel sprach im Gespräch mit Imke Lohmann über „Wie Feines viel bewegen kann“

 

 

Erwähnungen im Gespräch:

paraglider

Die Gegenwart ist Zukunft

Beitrag von Angelika Ramer

Ein Nachmittag Ende Oktober, es wird bereits etwas dunkel draussen und ich arbeite online mit einem kleinen Team. Es geht um die Verankerung von Werten in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation im Versicherungsbereich.

Wir unterhalten uns, schreiben Chats und auf einmal ist da die Frage, die vieles in Bewegung bringen wird. «Wie erinnern wir Ärztinnen und Ärzte daran, uns ihre medizinischen Gutachten einzureichen?» Scheint ein Problem zu sein, denn die Doktoren halten sich nicht an Fristen – das Team ist verärgert deswegen. Ich frage, wie es die Gruppe bis heute macht. Textbausteine und Satzfragmente tauchen im Chat auf. Viel alt Bekanntes mit «haben», «leider», «festgestellt», «wenn nicht, dann…»

«Klingt blöd, vorhaltend und ist einfach ermüdend», sagt ein Kollege. Wir stimmen zu. Die Gruppe bitte ich, die Erinnerung mal ohne Vergangenheit und Ärger zu formulieren.

Das dauert ein wenig und lässt unseren Nachmittag etwas länger werden. Plötzlich sind neue Ideen da, es frischt auf in der Gruppe. Sie packt die Erinnerung an das Gutachten in den Titel, startet so, als würde sie mit ihrem Gegenüber telefonieren. Und sie sprecht davon, was sie erreichen möchte für die Kundin, den Kunden. Am Ende ein Dankeschön. Und ein Beschluss. Das Team möchte seine Kommunikation auf die Gegenwart und Zukunft ausrichten – ohne zu wissen, was dabei herauskommt. Feines bewegt viel, jeden Tag. An diesem Nachmittag ist es die Bereitschaft, den Blickwinkel zu verändern.

 

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Schlüsselsituationen in Organisationen „Wir wissen es doch auch nicht“ Beitrag von Walter Herter, GWS e.V.

Schlüsselsituationen

In dieser Rubrik laden wir Dich ein, als Führungskraft ebenso wie als Berater, Schlüsselsituationen zu erzählen in Organisationen.

Schlüsselsituationen, die Du mit der Überschrift und dem Forum/der website als Inspirationsquelle verbindest.

Und vielleicht schreibst Du auch dazu, welche Ansatzpunkte Dir einfallen für sinnvolles und wirkungsvolles Handeln

(Du kannst für Deine Erzählungen und Beispiele die Kommentarfunktion nutzen)

Ein Beispiel aus meinem Kundenkreis:
Seit ca 2 Jahren wird strategisch investiert in den Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes mit mehreren hundert Mitarbeitern. Das Unternehmen ist zwar bekannt in der Branche für Jahrzehnte solider, auch zukunftsorientierter Arbeit, jedoch nicht in diesem Produktsegment. Und das bisherige Produktsegment wird immer weniger gebraucht in der Branche.

  • Wir wissen doch auch nicht, wie das Produkt aussehen soll
  • Wir wissen doch auch nicht, ob die potenziellen Kunden uns als Lieferanten nehmen
  • Wir wissen doch auch nicht, ob dieses Produkt in 10 Jahren noch strategisch relevant sein wird in der Branche
  • Wir wissen jedoch: wenn wir nach der Entwicklungsphase nicht endlich Einnahmen generieren, ist das für das Gesamtunternehmen ein existenzielles Problem

Was auffällt, ist, dass die burn-out-Anzeichen zunehmen bei den Mitarbeitern.

Die Aufgabenstellung:
strukturelle und kulturelle Ansatzpunkte zu entwickeln für organisationale Souveränität.

Beispiele dazu:

  • Großgruppenverhandlungssituationen schaffen mit dem potenziellen Kunden, der „die Chance nutzt, und unbequem wird, Druck macht, viele Zugeständnisse fordert“.
  • Die Arbeitsprozesse so umstellen, dass Agilität ermöglicht wird.
  • Kulturelle Dialoge zur Kultur des „Aushaltens“ (Möglichkeiten zum Achtsamkeitstraining werden kaum in Anspruch genommen).
  • Erhöhung der Führungssensibilität für destruktive Copingsstrategien der MA.
  • Kernkompetenzanalyse zur Stabilisierung des Selbstbewusstseins.
  • Kulturdialoge mit FK und Mitarbeitern: Kriterien für rechtzeitiges Beenden von Irrwegen.

Entscheidungen: hyphen-labs.com bei der Schering-Stiftung Berlin

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Dezember 2020 Update hier: podcast in English, but very conducive, easily understood and greatly appreciated! Thanks again says our team at https://wir-wissen-es-doch-auch-nicht.de

https://scheringstiftung.de/de/mediathek/podcast-hyphen-labs-folge-2/

Audio

Schering Stiftung Podcast

Folge 2: How far is the distance between yourself and your thoughts? Hyphen-Labs im Gespräch mit John-Dylan Haynes

Im Zuge der BerlinArtWeek hat am 11. September die Ausstellung des Hyphen Labs in den Räumen der Schering Stiftung eröffnet. Die Ausstellung »PushMi PullYu« läuft noch bis zum 22. November und fragt sich durch sensomotorische Maschinen die sich durch den Ausstellungsraum bewegen »Who is pushing?«/ »Who is pulling?« (»Wer zieht?«, »Wer drückt?«).
Als ich einen Tag nach der Eröffnung den abgedunkelten Ausstellungsraum der Schering Stiftung betrete war meine erste Reaktion mir ein leichtes Schmunzeln zu verkneifen. Die sensomotorischen Maschinen die sich da in einem abgegrenzten Viereck auf dem Boden bewegten

erinnerten mich stark an Staubsaugerroboter an denen man reflektierende Ballons angebracht hatte, durch die sich der Effekt der blau-lilafarbene Lichtinstallation spiegelte. Die scheinbar willkürliche Bewegung der Maschinen auf dem Boden ergänzt die Bewegung der Ballons in der Luft, angetrieben durch einige Ventilatoren am Rand des Vierecks. Nach einigen Momenten Beobachtung der Szenerie aus Schattenspiel, Robotern und Ballons wird jedoch erkennbar, dass das Ganze gar nicht so beliebig ist wie es zuerst scheint – tatsächlich fügt sie das rätselhafte Szenario zu einem Muster, zu einer Choreografie, die von den Besuchenden beeinflusst werden kann.
Die Beobachtung der Roboter zeigt zum einen Phänomene aus der Natur, der Schwarmintelligenz auf und zum anderen war eine Studie des Neurowissenschaftlers John Dylan Haynes für die grundsätzliche Entwicklung der Idee zu den Maschinen relevant.
John-Dylan Haynes ist Professor am Bernstein Center for Computational Neuroscience an der Charité Berlin. Bereits im Jahr 2008 hat er in experimentellen Studien nachgewiesen, dass sich relevante Hirnsignale schon zehn Sekunden vor einer bewussten Entscheidung im menschlichen Gehirn nachvollziehen lassen.
Mit der Installation lädt Hyphen Labs nun dazu ein, über unser Bewusstsein und die menschliche

Entscheidungsfindung nachzudenken. Die Roboter sind dabei in der Lage sowohl miteinander zu interagieren als auch auf das Publikum zu reagieren.
Eine Reaktion kann vom Publikum über zwei Trittknöpfe am Boden ausgelöst werden. Bei Auslösung ändert sich das Farbspiel der Ausstellungsfläche. Dies wird von den Robotern wahrgenommen und als Impuls wahrgenommen ihr Verhalten zu ändern, eine andere Entscheidung zu treffen. So kommt es zu immer neuen Formationen im Raum.
Für die Installation hat Hyphen Labs mit der Schwarmforscherin Dr. Mary Katherine Heinrich und dem Design- und Technologiestudio Kai Labs zusammengearbeitet, um (ja, tatsächlich) Saug- und Wischroboter für den Hausgebrauch so neu zu programmieren, dass sie auf die roten und blauen Lichtimpulse reagieren können.
Die Ausstellung hinterfragt das Wechselspiel zwischen Determinismus und einem freien Willen, zwischen Individuum und Gruppe, Mensch und Maschine und wirft zugleich neue Fragen auf: Wie treffen wir Entscheidungen? Wer beeinflusst uns beim Treffen von Entscheidungen und in welchem Maße? Welche zusätzliche Rolle spielen, neben unserem sozialen Umfeld, Maschinen beziehungsweise Künstliche Intelligenz? Wie groß ist der Handlungsspielraum für uns als Individuen?

Hyphen Lab ist ein 2014 von der Kreaivdirektorin & Bauingenierin Carmen Aguilar y Wedge und der Architektin Ece Tankal gegründetes internationales Kollektiv, welches an den Schnittstellen von Technologie, Kunst, Wissenschaft und Zukunft arbeitet. Die breitgefächerte Expertise des Teams, nutzt es um vor allem auf Grundlage naturwissenschaftlicher Forschung Werke zu erstellen, die technologische Innovationen aufzuzeigen und sich mit aktuellen gesellschaftlichen Diskursen auseinanderzusetzen.
– Rosa, Hyphen-Labs (mit freundlicher Genehmigung per email 04.11.2020 an bauersl@posteo.de)

Von der Not der Veränderung zum Wunsch nach Veränderung: wir können reden!

Das GWS-Netzwerk (GWS e.V.) lädt ein zum Gespräch ..! Das Forum 2021 beginnt jetzt!

Das Sinnbild deer Schmetterlinge steht für persönliche Transformation und die Leichtigkeit des Seins. Was uns gerade zum jetzigen Zeitpunkt schwerzufallen scheint, kann sich mit Hilfe gemeinsamen Lebens auch schnell wieder zum Positiven richten, so berichten viele in 2020.

Laßt uns dieses Gemeinsame miteinander denken und ergründen, sprechen und fragen, denn wir haben vieles gemeinsam: sei es der Durst nach Wasser oder der Hunger nach Wissen, die Muße im Forschen oder der innere Zweifel nach dem, was uns beklemmt und zugleich bewegt.

Gerne ergründen wir dies im direkten Gespräch, dafür haben wir gemeinsam Fragen entwickelt:

Angelikas Fragen:

  1. Wir – wissen – es doch – auch nicht! Vielleicht suggerieren wir mit unserem Forumsthema, dass wir es vor der Krise wussten und nun vor ganz neuen Dingen stehen. Was sagst du als Mensch zu „Wir wissen es doch auch nicht“? Und wie reagiert deine (berufliche) Kompetenz darauf?
  2. Menschen, die Unternehmen führen, sind gut darin trainiert, mögliche künftige Szenarien, Entwicklungen zu erkennen. Das gilt auch für Beraterinnen, Berater. Müssen wir uns lösen von dieser Vorstellung und welche Konsequenzen resultieren daraus?
  3. Angenommen, wir würden mehr aus dem Moment heraus denken und handeln, einfach gegenwärtig sein. Wie denkst du darüber, als Führungskraft, als Beraterin, als Coach?
  4. Was wissen wir, wenn wir es auch nicht wissen oder nichts wissen und welche Kompetenz entsteht daraus?

4plus: Sollen wir Begriffe wie Zukunft, Planung, vorausschauend handeln streichen aus unserem Wortschatz?

Imkes Fragen:

  1. Was wissen Sie ?…….Was wissen Sie nicht?
    bezogen auf Ihre Entscheidungen/Handlungen
    als Führungskraft/Unternehmer:in bzw. Berater:in
  2. Die Fee-Frage – Sie haben drei Wünsche für Gegenwart und Zukunft frei – welche sind es?
  3. Was vermuten Sie (bzw. haben es in den letzten Monaten schon erlebt…..)
    müssen wir in unseren Rollen/Funktionen schnell lernen?
  4. Plus: Sollten wir Wissen und Nicht-Wissen einfach als zwei Seiten einer Medaille verstehen lernen, um uns mutiger unserer Verletzlichkeit zu stellen – statt sie zu verdrängen?

Walters Fragen:

Angenommen, der Satz „wir wissen es ja auch nicht“ ist zutreffend für manches…

1) Welche Schlüsselsituationen in Organisationen sind aus Deiner Sicht dafür zutreffend?

2) Welche Personen siehst Du – vor allem aus dem Kreis der Fk/Unternehmen – als wertvolle Impulsgeber für diese Fragestellung?  Welche Impulse hast Du selbst dafür, was sind Deine Orientierungspunkte im „Nicht-Wissen“?

3) Was ist für Dich dazu eine für Dich attraktive (Dich anziehende) Fragestellung, der Du Dich im Forumsprozess widmen möchtest?

4) Was macht dieser Satz mit Dir insgesamt? Welche Wege geht Deine Aufmerksamkeit beim Lesen dieses Satzes, wohin driftet, mäandert bzw fokussiert sie sich?

5) die systemische Abschlussfrage für alles:

Was ist Dir wichtig zu sagen, was wir vergessen haben zu fragen?

Susanne’s Fragen:

1. Liegt ein Sinn in der Pandemie, wie Papst Franziskus diese Tage sagt (SZ: 05.10.2020, 4)?

Die Frage ob ‚falsche Sicherheiten‘ oder fiktive Erfolgswelt stellt sich uns allen: was sagen Sie, was sagst Du dazu?

2. Wenn wir als GWS e.V. uns die Frage stellen „wir-wissen-es-doch-auch-nicht“, öffnen wir damit Denkräume, um besser zu verstehen, was uns in dieser Zeit der Unklarheiten umtreibt, oder wissen wir es wirklich nicht?

3. Was macht uns stark, wenn wir Schwächen zeigen?

Heisst das, wir sollten uns einfach ruhig verhalten und die ‚Wissenschaft‘, Politik oder den lieben langen Tag „es“ schon richten lassen, oder wohin geht diese Reise für Dich/ Sie/Euch?